1978 tritt der Verein in den Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) der DDR ein und erhält nun auch eine einheitliche weiße Kleidung sowie 4 Hochtrommeln mit den jeweiligen Buchstaben “D, T, S und B”. Somit kann erstmals an den Bezirksmeisterschaften teilgenommen werden, die in Mühlhausen stattfinden. Auf Anhieb wird ein 2. Platz belegt. Im gleichen Jahr rüstet sich der Verein mit neuen DTSB – Fanfarentüchern aus.
1979 kommen weitere neue Bekleidungsstücke dazu, u. a. orangefarbene und türkise Hemden sowie weiße Röcke für die Hochtrommlerinnen. Zusätzlich erhält der Musikverein nun auch Fanfarentücher mit der Aufschrift „Sportgemeinschaft Bachra“. Bei der Bezirksmeisterschaft in Heiligenstadt wird erneut ein 2. Platz erreicht. Im Oktober wird dem Fanfarenzug (FZ) für seine rasante Entwicklung in den letzten Jahren zum ersten Mal der Titel „Ausgezeichnetes Volkskunstkollektiv“ verliehen.
1980 besteht der Verein aus 55 Musikfreunden. Erstmals nehmen 20 Mitglieder an einem zentralen Trainingslager des DTSB in Rerik (Ostsee) teil. Bei den Bezirksmeisterschaften in Mellingen wird ein 2. Platz und bei den Bereichsmeisterschaften in Calau ein 3. Platz belegt.
1981 wird die SG Bachra bei der Bezirksmeisterschaft in Oßmannstedt erstmalig Bezirksmeister. Beim folgenden Aufstiegsturnier in Colditz kann ein guter 3. Platz erreicht werden.
1982 wird in Mühlhausen der Bezirksmeistertitel erfolgreich verteidigt und beim Aufstiegsturnier in Zeitz ein 3. Platz belegt. Der Verein hat 53 Mitglieder (1 Stabführerin, 12 Hochtrommlerinnen, 8 Flachtrommler und 32 Fanfarenbläser).
1983 nimmt der FZ Bachra erstmals mit 20 Musikfreunden an der zum damaligen Zeitpunkt größten sportlichen Großveranstaltung der DDR – dem Deutschen Turn- und Sportfest in Leipzig teil. Erneut wird Bachra in Bad Langensalza Bezirksmeister.
1984 finden in der Bezirksstadt Erfurt die DDR-Meisterschaften der Leichtathleten statt, wo es mit den Fanfarenzügen aus Oßmannstedt und Nordhausen einen gemeinsamen Auftritt gibt. Zusätzlich sind zu allen Siegerehrungen Bachraer Fanfarensignale zu hören. Zum 4. Mal in Folge wird bei den Bezirksmeisterschaften in Mellingen der 1. Platz erkämpft.
1985 finden die Bezirksmeisterschaften in Nordhausen statt, wo Platz 2 belegt wird.
1986 siegt der Fanfarenzug sensationell in Dessau beim Aufstiegsturnier zur Sonderklasse der Fanfarenzüge (der höchsten Klasse des DTSB) und gehört damit zu den 8 Besten der damaligen DDR. Im nahe gelegenen Buttstädt finden die Bezirksmeisterschaften der Spielleute statt und vor überwiegend einheimischem Publikum kann der Titel zurückgeholt werden.
1987 nimmt der Fanfarenzug zum 2. Mal am Deutschen Turn- und Sportfest in Leipzig teil.
Mit 20 Teilnehmern wird u. a. die große Musikschau im Zentralstadion mitgestaltet. Aus diesem Anlass erhält die Sportgemeinschaft neue DTSB – Sachen. Dazu gehören weiße Turnschuhe, Hosen und Röcke, weiße, rosé und orangene Hemden mit Schulterstücken, blau-rote Trainingsanzüge sowie blaue Schlupfjacken. Bei den Bezirkstitelkämpfen in Bad Langensalza wird erneut der 1. Platz und beim 1. Pokalturnier der Freundschaft in Ohrdruf ein 2. Platz belegt.Im gleichen Jahr vollzieht sich auch ein Wechsel in der Vereinsleitung. Nach 20 überaus erfolgreichen Jahren an der Vereinsspitze wird das Amt des Sportfreundes Erich Mittelstädt von Steffen Tarara übernommen und somit ein Generationswechsel vollzogen.
1988 erfolgt die erste Teilnahme an einer DDR-Meisterschaft der Fanfarenzüge in Hettstedt.
Weitere Teilnehmer sind solch namhaften Vereine wie Potsdam, Straußberg, Hoyerswerda und Ilmenau. Der kleine Ort Bachra war damals den meisten Zuschauern und auch Musikern völlig unbekannt. Doch für seine Verhältnisse präsentierte sich der Verein mit einer großartigen Leistung. Leider reichte es am Ende nur zu Platz 7 und das bedeutete den Abstieg zurück in die Leistungsklasse 1 der Fanfarenzüge. Im gleichen Jahr wird in Ohrdruf bei der Bezirksmeisterschaft jedoch zum 7. Mal die Goldmedaille errungen.
1989 gelingt durch den Sieg beim Aufstiegsturnier in Leitzkau erneut der Aufstieg in die Sonderklasse. Somit ist der FZ Bachra für die DDR-Meisterschaft 1990 wieder nominiert. Ebenfalls 1989 findet die (letzte) Kinder- und Jugendspartakiade in Berlin statt, an der mit 19 Mitgliedern teilgenommen und u. a. die große Musikschau im Stadion der Weltjugend mitgestaltet wird. Als Höhepunkt sind im 2. Teil des Musiktitels „Hoch Halle“ nur die Bachraer Solobläser (!) zu hören.
1990 wird der Verein in Geraberg letztmalig Meister des Bezirkes Erfurt. Bei der (letzten) DDR-Meisterschaft in Eilenburg wird ein hervorragender 6. Platz belegt!