Fanfarenzug Bachra

1971 – 1977

Vor allem durch die besseren Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung erfolgt ab 1970 eine etwas stärkere Anlehnung an die damalige Freie Deutsche Jugend (FDJ). So erhält der Verein 1972 blaue FDJ-Anoraks. Später kommen noch orangefarbene für die Hochtrommlerinnen dazu. Zusätzlich gibt es nun auch vom Rat des Kreises mehr finanzielle Unterstützung.

1975 bekommt der Verein vom Fanfarenzug „Funkwerk Erfurt“ gebrauchte weiße Hosen. Blaue Landsknechttrommeln werden aus der Not heraus abgesägt und zu Hochtrommeln umfunktioniert. Es wird vor allem zu Hochzeiten, aber auch zu Umzügen gespielt. Der 1. Mai ist dabei besonders hervorzuheben. Ganztägig wurde im gesamten Kreisgebiet zu den Maiumzügen gespielt. Der Fanfarenzug der SG Bachra hat zu diesem Zeitpunkt 40 Mitglieder. Die erste größere Vereinsfahrt wird nach Motzen (bei Berlin gelegen) durchgeführt.

1977 finden die DDR-Meisterschaften der Spielleute in Mellingen bei Weimar statt. Dort wird der damalige Leiter Erich Mittelstädt erstmals Augenzeuge einer solchen Veranstaltung. Daraufhin arbeitet er gezielt daran, dass der Fanfarenzug aus Bachra zukünftig auch an solchen Wettkämpfen teilnehmen kann.  Die erste Voraussetzung dafür wird mit der Gründung der „Sektion Spielleute“ innerhalb der Sportgemeinschaft Bachra geschaffen.